Verband reformiert Handwerk

Einer repräsentativen Umfrage zufolge stellte der Zentralverband die Strukturreform „Zentralverband 2030“ vor. Erste Beschlüsse für die Umsetzung hatten die Mitglieder des Vorstandes bereits im Mai getroffen. Wesentliche Bausteine sind z.B.:

  • Mitgliedschaft: Die Möglichkeit der Direktmitgliedschaft für Betriebe um das Identifikationspotential zu vergrößern.
  • Organisationsstruktur: Empfehlung einer Mindestgröße von 30 Mitgliedern in einer Innung um die Leistungsfähigkeit zu sichern. Dreistufigkeit Innung – Landesverband – Zentralverband bleibt besthen.
  • Finanzierung: Der Zentralverband will in Abstimmung mit den Landesinnungsverbänden eine Musterbeitragsordnung für die Mitgliedsbeiträge erarbeiten. Auch Beratungsleistungen sollen auf Grund des gesteigerten Bedarfes angeboten werden.
  • Tarifverträge und -bindung: Es sollen attraktive Tarifverträge mit möglichst hoher Akzeptanz geschlossen werden. Der Zentralverband weisst explizit auf die Vorteile eines Flächentarifvertrages hin. Dennoch sollen die Strukturen in den Ländern geöffnet und eine subsidiäre Mitgliedschaft ohne Tarifbindung ermöglicht werden.
  • Aufgabenverteilung: Klare Verantwortungsbereiche in jeder Ebene.
  • Kommunikation: Der Zentralverband plant u.a. einen Newsletter zur direkten Kommunikation mit den Betrieben.

Die kompletten Ergebnisse der Umfrage und Pläne zur Strukturreform lesen Sie in der ABZ Nr. 13.