Die BÄKO Ost eG - eine Erfolgsgeschichte
Die Wurzeln unserer Entstehung reichen fast 100 Jahre zurück. Damals wurden in Deutschland Einkaufsgenossenschaften als Antwort des Handwerks auf die zunehmenden Preisdiktate der Lieferindustrie gegründet. Nach 1990 war es erforderlich, für die zu DDR-Zeiten bewusst klein gehaltenen, staatlich gelenkten Wirtschaftsorganisationen des Handwerks neue Fundamente zu schaffen, die eine wesentliche Ausdehnung des Leistungsprofils vom früheren Warenverteiler zum komplexen Dienstleistungsunternehmen ermöglichten.
Durch Fusionen entstanden größere Genossenschaften, die dringend anforderungsgerechte Lagerkapazitäten benötigten. Nach längerer Suche – Anfang der 90er Jahre waren Gewerbegebiete knapp und viele Eigentumsverhältnisse ungeklärt – fand man schließlich im Mai 1992 in Groitzsch ausbaufähige Gewerbeobjekte.
In weniger als 4 Monaten Bauzeit wurden ein ehemaliger Schafstall und eine sogenannte Bergehalle mit Sozialtrakt und Wohnräumen in ein ansprechendes und für damalige Verhältnisse mit ca. 3.000 m² ausreichendes Lagerobjekt mit Büro- und Sozialräumen umgebaut. Aufgrund der erfolgreichen Unternehmensentwicklung (jährlich zweistellige Umsatzzuwächse) musste das Lagerobjekt 1996 und 1997 sowie schließlich 2001 erweitert und umgebaut werden.
Insgesamt wurden am Standort Groitzsch ca. 9 Mio. € und in Krieschow ca. 1,5 Mio. € investiert und auch der Ausbau der Infrastruktur im Territorium der Lagerstandorte befördert und unterstützt. Unter dem Dach der BÄKO Ost eG gelang es innerhalb von nur 15 Jahren, 30 bis 1990 selbständige Einkaufs- und Liefergenossenschaften zu einem leistungsfähigen Dienstleistungsunternehmen für Bäcker, Konditoren und Pfefferküchler zusammenzuführen.
Für die Region im Triebischtal entstanden ca. 100 und in Krieschow ca. 20 Arbeitsplätze. Darüber hinaus wurde und wird ein direkter Beitrag zur Schaffung und zum Erhalt von Arbeitsplätzen für mehr als 30 Unternehmen geleistet, die direkte Serviceleistungen in Groitzsch und Krieschow erbringen. Mehr als 150 sächsische und brandenburgische Produktionsbetriebe aus fast allen Branchen zählt die BÄKO zu ihren Lieferanten.
Im Territorium werden Kindergarten und Feuerwehr unterstützt, die Veränderung des Straßenzustandes ist sichtbarer Ausdruck des BÄKO-Engagements und als Praktikums- und Ausbildungsbetrieb (vom Lagerfacharbeiter bis zum Studium an der Berufsakademie) ist die BÄKO ein begehrtes und auch über Territorialgrenzen hinaus anerkanntes Unternehmen des Mittelstandes - wirtschaftliches Rückgrat für mehr als 8.000 Arbeitsplätze im Bäcker-, Konditoren- und Pfefferküchlerhandwerk Sachsens und Brandenburgs; Mitglied der BÄKO- Organisation Deutschlands, der größten Handwerksorganisation Europas.
